Donnerstag, 3. Mai 2012

Jede Menge zu tun...

... haben wir im Moment.
Kaum zu glauben wie viel Papierkram und Telefonate so anfallen, obwohl wir mit Fingerhaus schlüsselfertig bauen und die sich ja auch schon im jede Menge kümmern.
Aber wie das in unserem bürokratischem Deutschland so ist, gibt es für alles und jeden einen Antrag auf amtlichen Vordruck.
So müssen wir uns nun von der Unteren Wasserbehörde genehmigen lassen, dass wir das Niederschlagswasser  auf unserem Grundstück versickern lassen dürfen. Es ist wohl nämlich so, dass die jeweilige Gemeinde das Recht hat das Niederschlagwasser per Kanal zu entsorgen. Passend dafür gibt es natürlich einen Antrag und eine Gebühr die wir zahlen müssen.

Außerdem brauchen wir einen Nachweis, dass auf unserem Grundstück kein Bergbau etc. stattgefunden hat. Auch hierfür muss ein schriftlicher Antrag gestellt werden (telefonisch geht bei denen nichts). Selbstverständlich gibt es auch eine passende Gebühr für die Information das bei uns kein Bergbau war.
Jaja so zwackt sich jeder was ab von unserem Baugeld ;)

Aber es gibt auch erfreuliches zu berichten!
Vor ein paar Wochen waren wir bei unserer Gemeinde um zu erfragen, ob der Kanalanschluss bis auf unser Grundstück liegt. Darüber haben die jedoch keine Informationen, da sie lediglich für den Kanal durch die Straße zuständig sind und nicht für die einzelnen Abzweige zu dem jeweiligen Grundstück. Das ist wohl Eigentümersache und wurde bisher auch nicht aufgezeichnet.
Unser Bauleiter für die Bodenplatte hat uns daher empfohlen eine Firma zu beauftragen damit die nachsehen, ob es einen Abzweig zu unserem Grundstück gibt. Da der Kanal auf der anderen Straßenseite liegt, müssten wir ansonsten die gesamte Straße einmal öffnen und ein Kanalrohr legen lassen. Das würde natürlich teuer werden.
Der freundliche Herr von der Gemeinde bot uns aber an, erst noch mal mit einem Kollegen zu sprechen der schon länger dort arbeitet und vielleicht noch was näheres dazu weiß.
Nachdem wir nichts wieder von ihm gehört haben, haben wir ihn diese Woche noch mal angerufen.
Und was ist passiert?!?
Anscheinend wusste der Kollege nichts weiter darüber, daraufhin haben sie ein Kamarawagen geschickt und dieser hat festgestellt, dass eine Abzweigung bis auf unser Grundstück geht. Sie haben uns die Stelle auf unserem Grundstück mit Farbe markiert ,fotografiert und zugemailt. Was für ein Service und das kostenlos :)
So nun werden wir nächste Woche Samstag auf dem Grundstück buddeln (lassen) und nach dem Kanal suchen. Dann muss noch eine Dichtheitsprüfung gemacht werde und wenn alles gut geht können wir den Anschluss verwenden und haben uns eine Menge Geld gespart. Denn wir haben schon befürchtet, dass die ganze Straße aufgerissen werden muss.

Außerdem haben uns die Stadtwerke die Pläne mit den Gas-, Wasser- und Stromleitungen zugefaxt. Demnach laufen die Leitungen alle direkt vor unserem Grundstück entlang, somit sollten die Anschlüsse kein Problem darstellen.




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