Donnerstag, 31. Mai 2012

Bemusterungsprotokoll

Da wir unser Bemusterungsprotokoll mitnehmen durften, konnten wir das ganze Pfingstwochenende uns noch den Kopf darüber zerbrechen, ob wir auch ja an alles gedacht haben.
Schlussendlich hat es dann doch noch ein paar kleine Änderungen gegeben. Die Spots in der Küche haben wir wieder raus genommen. Dafür haben wir im OG nun auch elektrische Rolläden (bisher nur im Wohnzimmer und in der Küche). Im Gäst WC haben wir noch eine Reihe Fliesen zwischen Tür und Waschbecken einplanen lassen.
Ansonsten hatten wir noch gefühlte 1000 Fragen die uns Herr H. (unser Bemusterer) alle beantworten konnte.
Von Herrn H. fühlen wir uns wirklich gut beraten und auch nach der Bemusterung nimmt er sich Zeit für unsere Fragen. Wirklich alles top :)

Montag, 28. Mai 2012

Bemusterung


Diese Woche hatten wir endlich unsere lang erwartete Bemusterung. Bei schönstem Sommerwetter, in zum Glück klimatisierten Räumen bei Fingerhaus in Frankenberg, haben wir mit unserem Bemusterer Herrn H. unsere Wünsche und Vorstellungen umgesetzt.

Wir sind schon am Dienstagabend angereist und haben in der Pension Ederstrand übernachtet. Mit der Pension waren wir sehr zufrieden, das Zimmer war sauber und das Frühstück war auch wunderbar. Von dort aus konnten wir dann am Mittwochmorgen zu Fuß zu Fingerhaus laufen, da es nur ein paar hundert Meter Entfernung sind.

Nach einer relativ schlaflosen Nacht ging es dann um 8.30 Uhr endlich los. Unseren Bemusterer Herrn H. kannten wir ja schon von unserem letzten Besuch in Frankenberg.
Nach einem kurzen Blick auf die Pläne, ob alles so in Ordnung war, machten wir uns an die Außengestaltung unseres Vio.

Wir haben uns für einen weißen Außenputz entschieden und schwarze Tondachziegel. Da wir eine Dachgaube haben werden wir die kleineren Ziegel nehmen, da es lt. Herrn H. besser aussieht. Unsere Fensterrahmen und die Haustür werden dunkel foliert sein. Die typischen farbigen Putzstreifen haben wir nach langem hin und her überlegen rausgenommen. Wir wollten erst das rot nehmen, wie bei dem Musterhaus in Köln/Frechen, aber letztendlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns dieses rot wohl irgendwann auch satt sehen werden. Laut Herrn H. bleicht die Farbe auch aus, sodass wir es alle paar Jahr nachstreichen müssten.
Ansonsten haben wir uns die hellen Außenrollos ausgesucht und eine möglichst unauffällige neutrale Fensterbank. Außerdem haben wir die Fenster mit einem besseren Einbruchsschutz aufbemustert und bei allen Rollläden im EG ein Hochschiebschutz eingeplant. Für die Haustür haben wir lediglich den Griff aufbemustert, da es doch ein längerer Stangengriff werden musste.
Bei der Außenbemusterung konnten wir viele Dinge aus dem Standard nehmen, da uns diese gut gefallen haben. Bis hierhin war es noch relativ einfach, da wir ja schon 3x bei Fingerhaus waren und uns diese Dinge schon weitesgehend ausgesucht hatten.
Schwieriger wurde es da bei der Innenbemusterung. Klar war hier, dass wir die Treppe in einem dunklem braun und mit Edelstahlstäben haben wollten. Bei der Fliesenauswahl für das EG haben wir noch mal einige Zeit gebraucht, obwohl wir uns vorher mal auf 2 Fliesen geeinigt hatten, von der es dann eine werden sollte war es doch nicht so einfach wie vorher gedacht. So wurden die Musterfliesen hin und her getragen und mit einem Treppenmuster daneben begutachtet. Schlussendlich ist es eine hellbraune Fliese geworden in einem Format von 40x80.

Die schwierigsten Entscheidungen standen uns aber noch bevor, da wir noch unser komplettes Bad planen mussten. Herr H. schickte uns erst mal los, dass wir nach Fliesen schauen sollten die für uns in Frage kommen würden.
Zwischendurch haben wir uns auch mal mit einem anderem Bauherrenpaar ausgetauscht die auch vor der schwierigen Frage standen welche Fliese wohl die richtige ist. So ganz einfach war das alles nicht und so musste unser Bemusterer zur Hilfe eilen. Wir haben ihm unsere ungefähren Vorstellungen erzählt und er hat uns ein paar Vorschläge gemacht. Schlussendlich haben wir uns Fliesen aus der Villeroy und Boch Serie ausgesucht. Es war zwar ein Aufpreis dafür fällig, aber da es sich noch in Grenzen hielt und wir das Bad ja hoffentlich viele lange Jahre haben werden, war es uns das auf jeden Fall wert.

Gestärkt nach einem Mittagessen im Steakhaus haben wir uns weiter mit der Badezimmergestaltung beschäftigt.
Als nächstes haben wir uns die Sanitärobjekte ausgesucht. Leider gefiel uns der Standard hier überhaupt nicht. Somit wurde alles aufbemustert von der Toilette über Dusche, Waschbecken und Badewanne. Wir haben für unser Bad im DG gleich ein Waschbecken mit Unterschrank und passendem Spiegelschrank ausgewählt. Die Badewanne haben wir gegen eine Eckwanne ausgetauscht. Unsere Dusche haben wir auf 1m x 1,20m vergrößert und ebenerdig gefliest.
Herr H. wollte bis zum nächsten Tag verschiedene Badgestaltungen am Computer planen, sodass wir das Bad dann am nächsten Tag zu ende planen konnten. Auch die Innentüren wollten wir erst am nächsten Tag entscheiden, ob wir diese aufbemustern  oder nicht. Schließlich wollten wir erst mal abwarten, wo wir kostentechnisch nach der Badgestaltung landen.
Gegen 16.30 Uhr war dann erst mal Schluss für diesen Tag. Unser Bemusterer gab uns eine aktuelle Kostenaufstellung mit, wo alle Dinge draufstanden, die wir uns bis dahin ausgesucht hatten. Für das Bad sollten wir noch mal 800€ einplanen und so konnten wir dann den ganzen Abend hin und her überlegen, was wir noch unbedingt haben wollen und uns auch noch leisten können J

Am nächsten Morgen ging es um 8.45 Uhr weiter. Die Badplanungen von Herrn H. waren schon mal ein guter Anfang und so konnten wir darauf aufbauen und noch ein paar Veränderungen vornehmen. Schneller als wir je gedacht hätten sind wir so zu unserem Badezimmer gekommen.
Als nächstes folgte die Elektroplanung. Da wir uns dazu schon vorher Gedanken gemacht hatten ging das relativ schnell. Nach einer kurzen Überlegung ob wir den Anschlag unserer Haustür ändern wollen, das Gesicht von Herrn H. war echt sehenswert, bisher wäre wohl noch niemand auf die Idee gekommen die Tür andersherum haben zu wollen. Schlussendlich musste ich nachgeben, da Herr H. und Mathias sich einig waren, dass die Tür so bleiben sollte wie sie ist.
Selbst die Steckdosen/Lichtschalter Auswahl war nicht so einfach wie man meinen sollte. Für jeden normalsterblichen Bauherren hängen da verschiedene Mustersteckdosen. Völlig normal in weiß mal ein bisschen mehr rund mal ein bisschen mehr eckig. Naja da Mathias in der Schalterindustrie arbeitet (seine Firma da aber leider nicht vertreten ist) sind wir wahrscheinlich die einzigen Bauherren die auf andere weiße Steckdosen aufbemustert haben. Nach einer langen Diskussion ob es wirklich nötig ist (ich sehe bei den Steckdosen keinen Unterschied) ist uns Herr H. im Aufpreis entgegen gekommen und die Entscheidung für die Giraschalter ist gefallen J
Für die Doppelflügeltür im Wohnzimmer haben wir uns eine Glastür ausgesucht und auch die anderen Innentüren haben wir aufbemustert auf eine weiß lackierte Tür  ausgewählt.

Für den Treppenaufgang und in der Küche haben wir uns noch Spots ausgesucht.
Im großen und ganzen waren das so die wesentlichen Dinge die wir uns ausgesucht haben. Vom finanziellen her sind wir in dem Rahmen geblieben, den wir uns vorher gesteckt haben. Viele Aufpreise wussten wir schon in etwa vorher und waren von uns eingeplant. Somit konnten wir dann am Donnerstag zufrieden und mit einem guten Gefühl nach Hause fahren, auch wenn wir beide etwas traurig waren, dass es schon so schnell vorbei war.
Die Bemusterung hat wirklich richtig Spaß gemacht und alles in allem haben wir uns gut aufgehoben gefühlt und können nur sagen, dass die Bemusterung von der Unterbringung, der Verpflegung und vor allem der Beratung und Auswahl der Ausstattung für das Haus alles bestens war.

Unser Bad OG (Ansicht von oben):

Die Fliesen im Bad:


Unsere Bodenfliese im EG mit einem Muster von unserer Treppe:



Und ganz wichtig der Gira- Schalter:



Mittwoch, 16. Mai 2012

Dichtheitsprüfung und Versickerung....

..... eigentlich sollte beides diese Woche überprüft werden, aber leider sind wir mit der Dichtsheitsprüfung versetzt worden. Da morgen Feiertag ist und Freitag die meisten frei haben, wird die Dichtigkeitsprüfung erst am Montag durchgeführt.
Dafür sieht es bei der Versickerung ganz gut aus. Nachdem der Bodengutachter mal pauschal gesagt hat, dass wir schlechte Versickerungseigenschaften haben und darum einfach erst gar nicht für das in Auftrag gegebene Versickerungsgutachten vorbeigekommen ist, konnten wir nun die Angelegenheit anders klären.
Die untere Wasserbehörde war vor Ort , denn die müssen uns das ganze auch genehmigen. Erfreulicherweise sah der nette Herr vom Amt kein Problem, benötigt aber trotz alledem ein Gutachten.
Er hat uns Gutachter aus der näheren Umgebung vorgeschlagen und wir haben den Auftrag für das Gutachten neu vergeben. Laut der ersten Mail von dem neuen Gutachter dürfte das alles kein Problem sein, da die Versickerungseigenschaften gut sind (er war heute auf dem Grundstück und hat sich das Loch angesehen, dass wir extra dafür gebuddelt haben).
Wirklich eine komische Sache, aber schlussendlich soll es uns auch egal sein, Hauptsache wir dürfen am Ende das Regenwasser auf unserem Grundstück versickern lassen.
Achja und noch ein positiver Nebeneffekt, das Gutachten war bei dem neuen Gutachter auch noch etwas günstiger :)
Aber das Geld werden wir bestimmt auch noch woanders los, schließlich ist nächste Woche Bemusterung :))

Samstag, 12. Mai 2012

Kanalsuche

Heute wurde auf unserem Grundstück fleißig gebuddelt. Die Gemeinde hatte uns ja freundlicherweise den Bereich markiert, wo der Kanal in etwa auf unserem Grundstück endet. An diesem Punkt mussten wir ca. 2,5 m runter und nach dem Kanal suchen.  Zum Glück hat alles super geklappt, es ist wirklich praktisch wenn man einen großen Bruder mit Bagger hat :) (Vielen Dank noch mal) Nun kann nächste Woche eine Dichtheitsprüfung gemacht werden.
Außerdem mussten wir noch ein Loch für das Versickerungsgutachten baggern. Naja weit sind wir da nicht gekommen, denn nach ca. 1m fängt der Felsen an.



Sonntag, 6. Mai 2012

3. Besuch bei Fingerhaus in Frankenberg

Heute waren wir noch mal bei Fingerhaus zum Bauinfotag. Wir wollten noch mal in Ruhe durch die Bemusterung gehen, damit die Entscheidungen in 2,5 Wochen hoffentlich einfacher werden.
Da wir eine Frage zu den Glastüren hatten, haben wir einen Mitarbeiter von Fingerhaus angesprochen der gerade in der Nähe stand. Bei genauerem hinsehen auf sein Namensschild stellte sich heraus, dass der Herr unser zuständiger Berater für die Bemusterung ist. Zufälle gibts :)
Natürlich haben wir uns dann direkt vorgestellt und konnten gleich noch ein paar Fragen klären.
Auch unsere nette Verkäuferin aus Wuppertal war wieder vor Ort. Sie will auf jeden Fall im September zum Hausstelltermin vorbeikommen, worüber wir uns natürlich sehr freuen.

So und ab jetzt werden die Tage bis zur Bemusterung gezählt :) und dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Hausstelltermin :))


Samstag, 5. Mai 2012

Dies und das....

Seit dieser Woche steht nun die Suche nach einer günstigen und guten Versicherung auf dem Plan.
Ein Vergleich lohnt sich bei den ganzen Versicherungen auf jeden Fall, denn da sind mal schnell ein paar 100 € die man sich sparen kann. Nimmt nur leider wieder jede Menge Zeit in Anspruch, da manche Versicherungsvertreter es sich nehmen lassen wollen uns auf jeden Fall persönlich zu beraten. Somit sammelt sich hier wieder ein weiterer Stapel Papier an :)

Außerdem haben wir noch bei dem Unternehmen angerufen, dass unser Versickerungsgutachten machen soll. Den Auftrag dazu haben wir schon vor einigen Wochen gegeben und nie wieder etwas gehört. Da die auch unser Bodengutachten gemacht haben, wo alles gut geklappt hat, haben wir uns zunächst nichts dabei gedacht. Mittlerweile benötigen wir das Gutachten jedoch dringend, da wir sonst den für die Baugenehmigung erforderlichen Antrag auf Versickerung nicht stellen können. Also haben wir mal angerufen und nachgehört wie lange es wohl noch dauert. Tja und wir haben mal wieder dazu gelernt: Niemals allzu lange abwarten, sondern den Leuten immer auf die Nerven gehen ;)
Denn die gute Firma hat einfach nichts gemacht. Die Begründung war, dass die Versickerungseigenschaften wahrscheinlich nicht so gut wären (das haben sie bei dem Bodengutachten festgestellt) und wir daher ein 1-2 m tiefes Loch buddeln müssen und einen Tank mit 500 l Wasser zur Verfügung stellen müssen, um dann zu testen wie schnell das Wasser versickert. Das alles ist ja kein Problem, nur wie sollen wir das machen, wenn die uns gar nichts sagen und unseren Auftrag einfach an die Seite legen.... wir hätten auf unser Gutachten also noch lange warten können :(

Naja zur Abwechslung geht es morgen nach Frankenberg zum Tag des Fertigbaues. Dort werden wir schon mal eine kleine vorab Bemusterung starten, damit die Entscheidungen in 2,5 Wochen nicht so schwer fallen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Jede Menge zu tun...

... haben wir im Moment.
Kaum zu glauben wie viel Papierkram und Telefonate so anfallen, obwohl wir mit Fingerhaus schlüsselfertig bauen und die sich ja auch schon im jede Menge kümmern.
Aber wie das in unserem bürokratischem Deutschland so ist, gibt es für alles und jeden einen Antrag auf amtlichen Vordruck.
So müssen wir uns nun von der Unteren Wasserbehörde genehmigen lassen, dass wir das Niederschlagswasser  auf unserem Grundstück versickern lassen dürfen. Es ist wohl nämlich so, dass die jeweilige Gemeinde das Recht hat das Niederschlagwasser per Kanal zu entsorgen. Passend dafür gibt es natürlich einen Antrag und eine Gebühr die wir zahlen müssen.

Außerdem brauchen wir einen Nachweis, dass auf unserem Grundstück kein Bergbau etc. stattgefunden hat. Auch hierfür muss ein schriftlicher Antrag gestellt werden (telefonisch geht bei denen nichts). Selbstverständlich gibt es auch eine passende Gebühr für die Information das bei uns kein Bergbau war.
Jaja so zwackt sich jeder was ab von unserem Baugeld ;)

Aber es gibt auch erfreuliches zu berichten!
Vor ein paar Wochen waren wir bei unserer Gemeinde um zu erfragen, ob der Kanalanschluss bis auf unser Grundstück liegt. Darüber haben die jedoch keine Informationen, da sie lediglich für den Kanal durch die Straße zuständig sind und nicht für die einzelnen Abzweige zu dem jeweiligen Grundstück. Das ist wohl Eigentümersache und wurde bisher auch nicht aufgezeichnet.
Unser Bauleiter für die Bodenplatte hat uns daher empfohlen eine Firma zu beauftragen damit die nachsehen, ob es einen Abzweig zu unserem Grundstück gibt. Da der Kanal auf der anderen Straßenseite liegt, müssten wir ansonsten die gesamte Straße einmal öffnen und ein Kanalrohr legen lassen. Das würde natürlich teuer werden.
Der freundliche Herr von der Gemeinde bot uns aber an, erst noch mal mit einem Kollegen zu sprechen der schon länger dort arbeitet und vielleicht noch was näheres dazu weiß.
Nachdem wir nichts wieder von ihm gehört haben, haben wir ihn diese Woche noch mal angerufen.
Und was ist passiert?!?
Anscheinend wusste der Kollege nichts weiter darüber, daraufhin haben sie ein Kamarawagen geschickt und dieser hat festgestellt, dass eine Abzweigung bis auf unser Grundstück geht. Sie haben uns die Stelle auf unserem Grundstück mit Farbe markiert ,fotografiert und zugemailt. Was für ein Service und das kostenlos :)
So nun werden wir nächste Woche Samstag auf dem Grundstück buddeln (lassen) und nach dem Kanal suchen. Dann muss noch eine Dichtheitsprüfung gemacht werde und wenn alles gut geht können wir den Anschluss verwenden und haben uns eine Menge Geld gespart. Denn wir haben schon befürchtet, dass die ganze Straße aufgerissen werden muss.

Außerdem haben uns die Stadtwerke die Pläne mit den Gas-, Wasser- und Stromleitungen zugefaxt. Demnach laufen die Leitungen alle direkt vor unserem Grundstück entlang, somit sollten die Anschlüsse kein Problem darstellen.